über mich

Athanasios Saitis

Freut mich, dass ihr den virtuellen Weg zu meiner Seite gefunden habt. Was gibt es über mich zu sagen? Ich heiße Athanasios Saitis, bin im August 1981 in Griechenland auf die Welt gekommen und lebe mein halbes Leben in der schönen Stadt "Esslingen am Neckar", mittlerweile mit meiner geliebten Frau und meiner wundervollen Tochter. Oben findet ihr übrigens eins der seltenen Bilder von mir, entstanden bei meiner eigenen Hochzeit...und damit es nicht zu Verwechslungen kommt, ich bin der Typ in dem blauen Anzug. Ich hätte unglaublich gerne meine eigene Hochzeit selbst fotografiert, doch aus gut nachvollziehbaren Gründen, die mir u.a. meine Frau offenbarte, verwarf ich diesen Gedanken schnell wieder.


Nun, wie dem auch sei, ich habe mir das fotografieren bereits als kleiner Junge auf der Straße selbst beigebracht, zu analogen Zeiten, in denen Filmrollen und Messucherkameras die Welt der Fotografie prägten. Seit ca. 8 Jahren fotografiere ich ausschließlich digital und obwohl ich das sehr gerne mache und die Vorzüge der digitalen Fotografie sehr zu schätzen weiß, habe ich diese alten Zeiten immer wieder mal vermisst. Diese Zeit hat mich geprägt und so kam es, dass ich heute zwar digital fotografiere, jedoch weiterhin analog denke.


Die Fotografie ist jedoch weitaus mehr für mich als ein Job. Sie ist, wie Henry Cartier - Bresson einst sagte, eine Art zu schreien, sich zu befreien . . . eine Art zu leben.


Ich fand den fotografischen Prozess schon immer faszinierend, fand schon immer Erfüllung darin, Menschen und Ihre Geschichten in Bildern für die Ewigkeit festzuhalten und genau deshalb habe ich mich auf das Fotografieren von Hochzeiten und die People-Fotografie spezialisiert. Ich liebe es einfach, inmitten all dieser Momente zu sein, die Emotionen zu spüren, in Gesichter zu Blicken und all das mit meinen Kameras festzuhalten.

Ich habe mich schon seit jeher zur dokumentarischen Art und Weise des Fotografierens hingezogen gefühlt. Das Stellen der Situationen, das Arrangieren der Momente und das Dirigieren der Menschen liefen mir stets zuwider, es widersprach einfach meiner eigenen Philosophie und meinem Verständnis vom fotografischen Prozess. Ich wollte jedoch nicht einfach nur Fotos machen, die nur authentisch aussehen, es aber doch nicht sind - klar gehört es bis zu einem gewissen Punkt dazu -, sondern ich wollte wirklich authentische Fotografien schießen, ich wollte wahre Geschichten mit meinen Bildern erzählen, keine Märchen. Das bedeutet nicht, dass ich deshalb zwangsläufig bessere Bilder mache als irgendein anderer Fotograf, sondern nur, dass mein Fokus anders gesetzt ist und somit auch die Art und Weise der Bilder. Ich würde mich persönlich mehr als dokumentarischer Fotograf bezeichnen mit Fokus auf die Menschen und ihrer sozialer Natur. Doch dokumentarische Fotografie ist kein Stil und hat auch wenig mit dem Look der Bilder zu tun, sondern ist eine persönliche Einstellung zu der Sache und beginnt bereits im Moment der Aufnahme, es ist eine Art und Weise zu sehen und abzudrücken. Vor diesem Hintergrund entstand schließlich diese Seite und vor diesem Hintergrund mache ich heute, was ich mache.

Dabei möchte ich jedoch nicht einfach nur die Realität abbilden, wie sie ist, sondern so, wie ich sie durch den Filter meiner Empfindungen und meines Verstandes erfahre. Das Endprodukt ist auf diese Art und Weise immer eine Mischung aus dem, was ausserhalb von mir stattfindet und aus dem, was in meinem Inneren geschieht. Das Bild entsteht beim Fotografieren immer zuerst im Kopf, es ist eine reine Vorstellung, eine Illusion, die erst durch das Drücken des Auslösers nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen sichtbar gemacht wird. Das wahrhaft magische und faszinierende am fotografischen Prozess ist jedoch nicht der künstlerische Aspekt, sondern der Umstand, dass eine Fotografie in der Lage ist einen tatsächlich existierenden und flüchtigen Moment auf eine künstlerische Art und Weise in etwas zu transformieren, was für die Ewigkeit gedacht ist, und zwar im Bruchteil einer Sekunde. So betrachtet bedeutet Fotografieren den natürlichen Gesetzmäßigkeiten von Raum und Zeit ein Schnippchen zu schlagen.

Die Qualität meiner Arbeit steht für mich an oberster Stelle und ich stehe mit Überzeugung für eine authentische, bodenständige und gleichzeitig hochwertige Art der Fotografie, mit der sich die Menschen identifizieren können. Ich möchte mit meinen Bildern keine Märchen erzählen, keine andere Versionen von euch an eurem großen Tag zeigen, sondern eine wahre Geschichte mit euch in der Hauptrolle erleben und diese auf eine schöne und zugleich ehrliche Art und Weise erzählen. Ich schätze das authentische im Leben und ich glaube nicht an die große Liebe voller Glanz und Glamour, sondern an die wahre Liebe zwischen zwei Menschen, die ihre Hochzeit nur deshalb abhalten, damit ihre Seelen darauf tanzen und sich freuen können.

Ich biete euch nicht nur meine Bilder und Fähigkeiten als Fotograf an, sondern auch meine Leidenschaft zur Sache und meine Art und Weise zu denken, zu fühlen und zu sehen.


Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen etwas über mich zu lesen. Ich freue mich darauf, etwas über euch zu erfahren.

Athanasios